Die Deutschen nehmen den Umweltschutz sehr ernst, insbesondere die Mülltrennung. Deutschland trennt seinen Müll bereits seit 1904, und das System wurde über mehr als 50 Jahre hinweg schrittweise im ganzen Land eingeführt und verbreitet.
Mülltrennung in Haushaltsküchen
Die Mülltrennung beginnt in den Küchen der Bewohner. In der Regel stellen die Deutschen vier Mülltonnen in ihre Küchen: gelbe Tonnen für Plastikmüll, blaue Tonnen für Papiermüll, braune Tonnen für Reis-, Gemüse- und Obstschalen sowie andere Küchenabfälle und schwarze Tonnen für sonstigen Müll. Leere Bierflaschen und Plastikflaschen können im Supermarkt gegen Geld abgegeben werden.
Richtlinie zum Recycling von Plastikflaschen
Die Deutschen werfen Plastikflaschen, Bierflaschen und Dosen nicht einfach weg. In ganz Deutschland gibt es in Supermärkten Rücknahmeautomaten für Verpackungen. Flaschen mit einem Recycling-Logo auf der Verpackung können in den Supermarkt gebracht und in die Rücknahmevorrichtung gegeben werden. Dann wird ein Bon ausgestellt, mit dem der Kunde ein Pfand erhält. Darüber hinaus gibt es in Supermärkten auch spezielle Rücknahmestellen für Batterien, Medikamente usw.
Fazit
Die Abfallentsorgung hat viele verwandte Industrien hervorgebracht, wie z. B. die Gewinnung von Gold aus Mobiltelefonen oder die Verwendung von Plastikflaschen als Straßenfüllmaterial. Nachdem sie mit professionellen Recyclinganlagen recycelt wurden, werden Plastikflaschen mit einem Plastikflaschen-Zerkleinerer zerkleinert und dann mit verschiedenen Verfahren weiterverarbeitet. Anschließend können sie in verschiedenen Industrien wiederverwendet werden, was stabile wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Mülltrennung schont nicht nur Ressourcen, sondern bietet auch konkrete Vorteile für Einzelpersonen, Unternehmen und die Gesellschaft – das ist der Grund, warum das System in Deutschland so gut etabliert ist.




