In der Kunststoffrecyclingbranche hört man oft den Begriff „Mutter-Kind-Granulier-Extruder“. Was ist das eigentlich? Es handelt sich um dieselbe Maschine wie einen Kunststoff-Granulierer, nur dass die Bezeichnung eine andere ist.
Dieser Begriff beschreibt oft einen wichtigen Bestandteil einer Kunststoff-Granuliermaschine, nämlich das unterstützende Zusammenspiel zwischen Extruder und Granulierer.
- Extruder: Der Extruder ist der „Mutter“-Teil der Kunststoff-Granuliermaschine. Er ist hauptsächlich für das Erhitzen, Aufschmelzen und Extrudieren des Kunststoffmaterials verantwortlich, um eine gleichmäßige Schmelze zu bilden. Der Extruder übernimmt die Aufgaben des Erhitzens, Verdichtens und Extrudierens des Kunststoffmaterials.
- Granulierer: Der Granulierer ist der „Kind“-Teil des Kunststoff-Granulierers. Er ist dafür zuständig, die aus dem Extruder ausgetragene Schmelze in Pellets oder Granulat zu schneiden und so die endgültigen Kunststoffpellets zu formen.

Diese enge Verbindung zwischen dem Haupt- und Neben-Extruder macht die gesamte Granulierlinie effizienter und ermöglicht die Verarbeitung größerer Kunststoffmengen. Sie vereint die beiden Schritte Extrusion und Pelletierung organisch, um den Prozess vom Kunststoffrohstoff bis zur Pelletform zu realisieren. In der kunststoffverarbeitenden Industrie ist es üblich, diese beiden Komponenten aufgrund ihrer engen Beziehung als Haupt- und Neben-Extruder zu bezeichnen.



